Bücherwunschzettel

Durch Zufall habe ich eine Rezension in die Finger bekommen:

Das Evangelium nach Jimmy

Diese Rezension entlockte mir spontan ein „Wie kommt man denn nur auf so was?“ Das muss in mein Regal.

Veröffentlicht in:  on September 23, 2006 at 7:50 Kommentar schreiben

Gedankensplitter

Ich schreibe viel.

Manchmal zu viel.

Doch oft sind es nur Splitter, die sich festsetzen.

Splitter, die zu einem Stück Holz gehören, das mal ein Baum war.

Gedankensplitter

 

Wann schaffe ich es, den Baum zusammen zu setzen.

Damit man nicht mehr nur Splitter sieht.

Veröffentlicht in:  on September 16, 2006 at 12:13 Kommentar schreiben

Su(cht)doku

Eigentlich hatte ich mir ja fest vorgenommen, mir kein Sudoku-Heft mehr zu kaufen. Aber als ich dann gestern am Kiosk vorbei kam, konnte ich doch nicht widerstehen. Dabei könnte ich doch meine Zeit wirklich mit Sinnvollerem verbringen.

Doch was soll’s. Irgendein Hobby braucht der Mensch ja. Und warum dann nicht Sudoku.

Man kann es überall machen. Braucht nur einen Stift und ein entsprechendes Heft. Oder ein passendes Programm. Ja, auch auf dem PC gibt es das. Mir jedoch liegt die Variante mit dem Stift und dem Heft mehr.

Warum ich das überhaupt angefangen habe, weiß ich auch nicht mehr so genau. Ich glaube, eine Freundin sagte so ganz harmlos: „Hast du schon mal Sudoku gemacht?“ Und das war’s dann.

Es kann wirklich süchtig machen. Schlimmer als Schokolade.

Wenn ich im Bett liege und in meinem Kopf immer nur die Zahlen von 1 bis 9 rumkurven, dann glaube ich doch, ich sollte mal einen Entzug machen.

Gibt es da eigentlich auch Kurse? So was wie DAS – Die Anonymen Sudokianer oder so?

Veröffentlicht in:  on September 10, 2006 at 10:30 Kommentare (2)

Disfunktion eines Diktiergeräts oder Notizen auf ewig verschollen

Eigentlich ist ein Diktiergerät ja dafür gut, Informationen schnell und sicher zu speichern. Und sie dann bei Bedarf wieder her zu geben.

Meins macht das auch brav und ständig. Wenigstens den ersten Teil seiner Aufgabe erledigt es klaglos und ohne Murren.

Als ich es gestern wieder mal zum speichern anmachte, da nölte es plötzlich rum: „Speicher voll“. Ups. Da hab ich dann feststellen müssen, dass es zwar die Infos alle speichert. Aber wenn ich sie nicht abrufe, dann sind sie auf ewig verschollen.

War schon spannend, was ich da so alles wiederfand. Notizen zu Geschichten. Aufgaben, die ich vor einem Jahr mal erledigen wollte (ich fürchte, einige meiner Briefbekanntschaften sind sauer), Geburtstage, die ich nicht vergessen wollte (auch hier schon mal Entschuldigung an alle, bei denen ich mich nicht gemeldet habe).

Gelernt habe ich auf jeden Fall eines: „Auch ein Diktiergerät hat keinen kleinen Gnom drin, der die Aufgaben dann für einen erledigt.“ Schade eigentlich. So ein Diktiergerät wie der Fotoapparat auf der Scheibenwelt, das wäre klasse. Reinsprechen und dann kommt eine wunderbar gestaltete Liste (am besten gleich mit passenden Bildern) raus.

Eine Sprachsoftware hat zwar schon in Ansätzen was davon. Aber der Compi ist doch einfach zu groß und zu sperrig, um ihn sich beim Autofahren ständig vor den Mund zu halten ;-) .

Na, ich weiß jetzt wenigstens, was ich dies Wochenende machen werde. Mal all die vielen kleinen und großen Gedanken anhören und verarbeiten. Und von denen, die ich noch brauche, gleich eine schriftliche Notiz anfertigen.

Veröffentlicht in:  on September 7, 2006 at 9:23 Kommentar schreiben

Karen Kingston – Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

Nachdem ich heute eines meiner Lieblingsbücher im Regal wiederentdeckt habe, musste ich sofort (na ja, nicht gleich) das Regal ausräumen. Ich muss doch wirklich mal aufräumen. Einige der gelesenen Bücher ins Dunkel eines Kartons schicken, damit ich sie später wieder ans Licht holen kann. Einige in die Freiheit entlassen. Denn da ist doch so das eine oder andere, das ich nicht mehr oder überhaupt nie lesen werde. Auch wenn ich süchtig nach Buchstaben bin, bei einigen Exemplaren ging mir der Spaß beim Lesen verloren. Oder ich habe nicht den Sinn dafür. Aber es gibt ja andere, die es interessiert.

Ein gutes Drittel habe ich geschafft. Und jetzt werde ich noch ein wenig in dem Lieblingsbuch stöbern. Anregungen holen, wie ich dem Chaos um mich herum Herr (oder eher Frau) werden kann. Der Rest steht und liegt ja morgen noch genau so da.
Ich habe schon viel erreicht, aber ich gebe offen zu, ich schaffe es nicht, so viel wegzuwerfen, dass wirklich Ordnung herrscht.

Vielleicht bin ich ja einfach der Typ, der in einem gewissen Chaos leben muss.

Darüber sollte ich einmal meditieren.

Leben im selbstgewähltem Chaos – Ein Selbsthilfebuch für alle, denen die Dinge in ihrer Umgebung wichtig sind.

Veröffentlicht in:  on September 4, 2006 at 11:30 Kommentar schreiben

Wesen der Nacht

Schon wieder ist es dunkel. Der Sonntag fast vorbei.

Schade, denn mir wäre noch ein Tag Wochenende jetzt ganz recht.

Es gibt so viel zu entdecken, hier im Kreise der Blogger (darf man das eigentlich so sagen?).

Wenn das Wetter nächste Woche besser wird, bekomme ich den Rest des Rasens auch noch kurz. Aber nachdem ich gut die Hälfte gemäht hatte kam „Gott sei Dank“ wieder der Regen (kann das nicht mal aufhören?).

Jetzt wird es wieder Zeit, das Bett aufzusuchen. Morgen um fünf ist die Nacht wieder vorbei. Dabei bin ich doch eher ein Wesen der Nacht. Im Schutz des Dunkel fallen mir die besten Dinge ein. Da kann ich gut schreiben. Und keine Ablenkungen von draußen. Keiner ruft an, keiner klingelt. Auch die Post verschont einen mit Briefen, die keiner braucht.

Im TV läuft gerade die Aufzeichnung einer Autosendung (ja, mein Mann schaut gerne mal solche Sachen). Aber schmunzeln musste ich schon, als der Mann zu den PEEL-Cars sagte: „Man muss schon überlegen, was man zum Mittagessen zu sich nimmt. Je mehr man ißt, desto langsamer fährt das Auto“. Irgendwie niedlich, der Kleine.

So, egal, wie viel mir jetzt noch einfällt. Jetzt ist Zeit zum Schlafengehen. Hilft ja nichts.

Veröffentlicht in:  on September 3, 2006 at 11:36 Kommentar schreiben

Fenster putzen

Nachdem ich mich nun erfolgreich fast zwei Stunden im Netz getummelt habe, muss ich wohl mal wieder in die Realität zurück.

Heute heißt das: Rasen mähen, Fenster putzen, Einkaufen, Staubsaugen…

Warum nur wächst der Rasen sooo schnell? Da verweigere ich ihm schon jeglichen Dünger, aber der Hund hört einfach nicht auf, in die Höhe zu schießen. Es ist schon erschreckend, wie viel Biomasse unser Planet so ohne unser Zutun produziert. Und das tagtäglich.

Der Regen ist heute auch viel schmutziger als früher. Zumindest scheinen meine Fenster das zu meinen. Ich hätte ja gerne so ein Glas mit Lotus-Effekt. Na ja, vielleicht, wenn ich im Lotto gewonnen habe :-) .

Und Einkaufen ist schon gar nicht eines meiner größten Hobbys. Außer in den Buchläden, denen mit Künstlerbedarf, den Schreibwarenhandlungen und vielleicht noch Bildergalerien. Gut, im Internet ist einkaufen lustig. Aber das Anstehen für eine Tüte Milch hat so etwas so Gewöhnliches, dass auch der gleichzeitige Kauf eines Toastbrotes meine Lust darauf nicht wirklich erhöht.

Aber der Gipfel aller Ungerechtigkeit ist der Staub. Mir schwebt ja so ein Fußboden vor, der mit mikroskopisch kleinen Löchern versehen ist. Dann noch eine ultra-große Luftpumpe in einen Hohlraum darunter installiert. Und auf Knopfdruck saugt er sich von alleine. Das wäre doch mal was. Mal ganz davon abgesehen, dass der Staub auch wirklich draußen bleiben könnte. Habe ich ihn etwa eingeladen? Nein! Na also. Schon nach einer Woche bilden sich in den Ecken wieder Staubmäuse. Und das finde ich nicht in Ordnung. Wenn schon, dann wäre das einmal im Jahr ok. Da findet man ja auch all die Dinge wieder, die sich so im Laufe der Zeit lichtscheu unter die Couch verzogen haben. Aber jede Woche dieser Schmutz? NEIN, das ist ungerecht.

Doch Jammern hilft leider auch nicht. Und auch das mit dem bösen Blick hat nicht funktioniert. Die guten Kobolde sind wohl auch bei wem anders eingezogen. So bleibt mir also nur der Griff zum Sauger.

Glücklicherweise ist ja noch Mittagsruhe. Daher kann ich den Rasenmäher erst später anschmeißen. Auch ein guter Grund, oder?

Veröffentlicht in:  on September 2, 2006 at 1:34 Kommentar schreiben

Neuerwerb: Die Frau des Zeitreisenden / Maria Magdalena

Mein Besuch in der Stadt führte mich unvermeidlich am Buchladen vorbei. Auf Anraten einer Freundin hab ich dort „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger und „Maria Magdalena“ von Marianne Fredriksson erstanden.

Sie meinte, wenn mich das Magdalena Evangelium begeistert hat, müsste ich Maria Magdalena unbedingt lesen. Eine völlig neue Sichtweise auf das Leben zur Zeit Christi. Und die Frau des Zeitreisenden wäre sooo schön romantisch, das müsste man unbedingt mal …

Na, denn man zu. Mal sehen, ob ich von den Büchern auch so begeistert bin.

Jetzt fehlt mir nur noch die passende Freizeit.

Da fällt mir ein, ich wollte ja noch meine Beschreibung zum Magdalena Evangelium schreiben. Das muss aber bis heute abend warten.

Veröffentlicht in:  on at 12:15 Kommentar schreiben

Schreibblockade

Um einen Brief zu schreiben (mein Drucker streikte mal wieder), habe ich dann doch die alte Schreibmaschine aus dem Keller geholt. Aber wie das so ist. Wenn es so einfach wäre, wäre es ja auch langweilig.

Das Farbband war so trocken, dass es nicht mal mehr einen Schatten auf das Papier brachte. Kein Wunder nach fast 10 Jahren Untätigkeit im dunklen Gewölbe. Ich also nicht faul, zum Händler meines Vertrauens gefahren, mit Muster, versteht sich. Und der nette junge Herr holte auch sofort ein „passendes“ Gegenstück aus dem Regal. Nach dem unvermeidlichen Besuch an der Kasse (Kinder, was kostet an so einem bisschen Plastik mit ein wenig Baumwolle und schwarzer Tinte denn bitteschön 8,95 Euro???) fuhr ich also stolz mit meiner neuen Errungenschaft nach Hause.

Doch wie groß war meine Enttäuschung, als sich das gute Stück nicht so einfach in die passende Führung einbauen lassen wollte.

Also am nächsten Tag denselben Weg noch mal. Der Verkäufer an diesem Tag (optisch kurz vor der Rente) beschaute sich beide Exemplare, lächelte mich verschwörerisch an und erklärte mir dann: „Das Band paßt. Die Breite ist gleich. Für so alte Maschinen gibt es aber keine passenden Spulen mehr. Da hat er Ihnen schon das Richtige verkauft. Das muss man umspulen. Am besten, Sie ziehen dabei Handschuhe an, sonst …“

Was sonst, wollte ich gar nicht mehr hören. Mit einem leisen „OK, danke schön.“ machte ich mich also wieder auf den Weg. Was soll man da auch noch sagen? Jetzt liegt das Corpus delicti auf dem Tisch und wartet auf eine weitere Verwendung. Denn, oh Wunder, nachdem ich nach Hause kam, ging auch der Drucker wieder.

Ich wundere mich über gar nichts mehr. Aber bei Gelegenheit werde ich es dann doch mal „umspulen“ und in die Maschine einsetzen. Denn dann werde ich es wahrscheinlich die nächsten 10 Jahre nicht mehr brauchen.

Farbband

Ich werde jetzt mal Einweghandschuhe besorgen. Damit nächste Woche nicht jeder glaubt, ich hätte Fingerabdrücke abgeben müssen ;-) .

Veröffentlicht in:  on at 12:02 Kommentar schreiben